Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Augustenruhe

Der   Name   Augustenruhe   erinnert   an   die   preußische   Kurprinzessin   Auguste,   die   1814 anlässlich    eines    Besuches    in    Marburg    diesen    kleinen    Berg    bestieg.    Ein    kleiner mittlerweile   ziemlich   verwitterter   Obelisk   erinnert   an   diesen,   für   die   damaligen Marburger   Bürger,   so   denkwürdigen   Tag.   Etwas   unterhalb   des   alten   Obelisken   steht eine   Schutzhütte   (Augustenruh-Hütte),   die   dem   einsamen   Wanderer   bei   schlechtem Wetter Schutz und Zuflucht bietet. Der    Aufstieg    zur    Augustenruhe    beginnt    direkt    gegenüber    dem    Hauptportal    der Elisabethkirche.    Vorbei    an    der    alten    Pilger-    u.    Friedhofskapelle    St.    Michael (Michelchen)     gelangen     Sie     zunächst     über     mehrere     Treppen     zum     Haus     der Landsmannschaft   Hasso-Borussia   (Hessen-Preußen).   Von   hier   aus   geht   es   (rechter Hand)   über   einen   zunächst   noch   flachen   Waldweg   weiter.   Nach   einigen   hundert Meter   gelangen   Sie   an   den   eigentlichen,   terrassenförmig   angelegten Anstieg   zur   321 Meter hoch gelegenen Augustenruhe. Die   Augustenruhe,   früher   auch   Minne   oder   Lützelberg   genannt,   hat   eine   lange   von der   Wissenschaft   noch   längst   nicht   in   allen   Punkten   geklärte   Geschichte.   Bereits   in karolingischer   Zeit   soll   hier   eine   fränkische   Wehranlage   gestanden   haben.   Weiterhin wird   von   einigen   Wissenschaftlern   vermutet,   dass   später   an   dieser   Stelle   die   Grafen von   Werner   oder   ihre   Erben,   die   Grafen   von   Giso,   eine   Turmburg   erbauten.   Aber leider   fehlt   es   bis   heute   noch   an   stichhaltigen   Beweisen   für   diese   Vermutungen. Doch   auch   ohne   die   Reste   einer   alten   Burg   ist   das   Besteigen   der   Augustenruhe durchaus     lohnenswert.     Der     Besucher     wird     für     seinen     Aufstieg     mit     einem hervorragenden   Blick   auf   den   Marburger   Schlossberg   und   weiten   Teilen   der   Stadt Marburg belohnt.
Aufnahme von 1999 Blick von Augustenruhe, 1999. < zurück < zurück weiter > weiter >
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Marburg in Hessen

Augustenruhe

Der     Name    Augustenruhe     erinnert     an     die     preußische Kurprinzessin   Auguste,   die   1814   anlässlich   eines   Besuches in    Marburg    diesen    kleinen    Berg    bestieg.    Ein    kleiner mittlerweile    ziemlich    verwitterter    Obelisk    erinnert    an diesen,      für      die      damaligen      Marburger      Bürger,      so denkwürdigen   Tag.   Etwas   unterhalb   des   alten   Obelisken steht    eine    Schutzhütte    (Augustenruh-Hütte),    die    dem einsamen    Wanderer    bei    schlechtem    Wetter    Schutz    und Zuflucht bietet. Der   Aufstieg   zur   Augustenruhe   beginnt   direkt   gegenüber dem   Hauptportal   der   Elisabethkirche.   Vorbei   an   der   alten Pilger-     u.     Friedhofskapelle     St.     Michael     (Michelchen) gelangen   Sie   zunächst   über   mehrere   Treppen   zum   Haus   der Landsmannschaft     Hasso-Borussia     (Hessen-Preußen).     Von hier   aus   geht   es   (rechter   Hand)   über   einen   zunächst   noch flachen    Waldweg    weiter.    Nach    einigen    hundert    Meter gelangen     Sie     an     den     eigentlichen,     terrassenförmig angelegten     Anstieg     zur     321     Meter     hoch     gelegenen Augustenruhe. Die    Augustenruhe,    früher    auch    Minne    oder    Lützelberg genannt,   hat   eine   lange   von   der   Wissenschaft   noch   längst nicht    in    allen    Punkten    geklärte    Geschichte.    Bereits    in karolingischer    Zeit    soll    hier    eine    fränkische    Wehranlage gestanden       haben.       Weiterhin       wird       von       einigen Wissenschaftlern   vermutet,   dass   später   an   dieser   Stelle   die Grafen   von   Werner   oder   ihre   Erben,   die   Grafen   von   Giso, eine   Turmburg   erbauten.   Aber   leider   fehlt   es   bis   heute noch    an    stichhaltigen    Beweisen    für    diese    Vermutungen. Doch    auch    ohne    die    Reste    einer    alten    Burg    ist    das Besteigen    der    Augustenruhe    durchaus    lohnenswert.    Der Besucher      wird      für      seinen      Aufstieg      mit      einem hervorragenden   Blick   auf   den   Marburger   Schlossberg   und weiten Teilen der Stadt Marburg belohnt.
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