Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Barth, Karl
Schweizer Theologe Geboren am: 10.05.1886 in Basel Gestorben am: 10.12.1968 in Basel Karl   Barth   war   einer   der   führenden   reformierten   Theologen   des   20.   Jahrhunderts.   Er   studierte   in   den   Jahren   1908   bis 1909 an der Philipps-Universität in Marburg. 1921   übernahm   Barth   die   Professur   für   Dogmatik   an   der   Universität   Göttingen.   1925   wechselte   er   nach   Münster   und   1930 nach   Bonn.   Als   Kritiker   des   Nationalsozialismus   und   der   deutsch-christlichen   Ideologie   wurde   er   1935   entlassen.   Nach seiner Entlassung in Bonn lehrte er in seiner Heimatstadt Basel. In   seinem   Vierzehnbändigen   Hauptwerk   "Kirchliche   Dogmatik   (1932-1967)"   fasste   Barth   seine   "Theologie   des   Wortes", wonach alles in Abhängigkeit von Christus und dessen Worte gesehen werden muss, zusammen. Nach   dem   zweiten   Weltkrieg   war   Barth   einer   der   großen   Wegbereiter   der   "ökumenischen   Kirche".   Mit   seinen   zahlreichen Schriften    griff    Barth    immer    wieder    in    kirchliche    und    politische    Fragen    ein    und    förderte    insbesondere    die Auseinandersetzung der evangelischen Kirche mit dem Nationalsozialismus.
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Barth, Karl
Schweizer Theologe Geboren am: 10.05.1886 in Basel Gestorben am: 10.12.1968 in Basel Karl   Barth   war   einer   der   führenden   reformierten   Theologen des   20.   Jahrhunderts.   Er   studierte   in   den   Jahren   1908   bis 1909 an der Philipps-Universität in Marburg. 1921   übernahm   Barth   die   Professur   für   Dogmatik   an   der Universität   Göttingen.   1925   wechselte   er   nach   Münster   und 1930   nach   Bonn.   Als   Kritiker   des   Nationalsozialismus   und der   deutsch-christlichen   Ideologie   wurde   er   1935   entlassen. Nach    seiner    Entlassung    in    Bonn    lehrte    er    in    seiner Heimatstadt Basel. In      seinem      Vierzehnbändigen      Hauptwerk      "Kirchliche Dogmatik   (1932-1967)"   fasste   Barth   seine   "Theologie   des Wortes",    wonach    alles    in   Abhängigkeit    von    Christus    und dessen Worte gesehen werden muss, zusammen. Nach   dem   zweiten   Weltkrieg   war   Barth   einer   der   großen Wegbereiter     der     "ökumenischen     Kirche".     Mit     seinen zahlreichen   Schriften   griff   Barth   immer   wieder   in   kirchliche und   politische   Fragen   ein   und   förderte   insbesondere   die Auseinandersetzung    der    evangelischen    Kirche    mit    dem Nationalsozialismus.