Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Behring, Emil von
Deutscher Mediziner (Retter der Kinder) Geboren am: 15.03.1854 in Hansdorf (Westpreußen) Gestorben am: 31.03.1917 in Marburg/Lahn Behring    wurde    1854    im    westpreußischen    Hansdorf    geboren.    Als    Sohn    eines    Lehrers    ermöglichte    er    sich    sein Medizinstudium   durch   die   Verpflichtung   als   Militärarzt.   Im   Jahr   1889   wurde   er   Assistent   von   Robert   Koch   in   Berlin.   In Zusammenarbeit   mit   dem   japanischen   Bakteriologen   Kitasato   entdeckte   er   die   Antikörper   im   Blut   von   Menschen,   die gerade   eine   Infektion   erfolgreich   überstanden   hatten   und   die   so   vor   einer   erneuten   Erkrankung   geschützt   waren.   In aufwendigen    Versuchen    bewies    Behring,    dass    dieser    Schutz    per    Impfung    übertragbar    war.    Behring    schaffte    so    die Voraussetzungen für die Bekämpfung schwerer Infektionskrankheiten, insbesondere der Diphtherie und Tetanus. 1895   übernahm   Behring   eine   Professur   in   Marburg.   Hier   entwickelte   er   zusammen   mit   Paul   Ehrlich   ein   Verfahren zur    industriellen    Herstellung    von    Impfstoffen.    Für    seine    medizinischen    Verdienste    erhielt    Behring    zahlreiche Auszeichnungen   und   wurde   sogar   in   den   Adelstand   erhoben.   Behring   war   1901   der   erste   Nobelpreisträger   für Medizin.    Nur    3    Jahre    später    (1904)    gründete    er    in    Marburg    die    bekannten    Behringwerke.   Auch    seine    letzte Ruhestätte   fand   Behring   in   Marburg.   Er   starb   1917   im Alter   von   63   Jahren   und   seine   letzte   Ruhestätte   befindet   sich in einem Mausoleum im Marburger Ortsteil Marbach.
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Marburg in Hessen
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Behring, Emil von
Deutscher Mediziner (Retter der Kinder) Geboren am: 15.03.1854 in Hansdorf (Westpreußen) Gestorben am: 31.03.1917 in Marburg/Lahn Behring   wurde   1854   im   westpreußischen   Hansdorf   geboren. Als     Sohn     eines     Lehrers     ermöglichte     er     sich     sein Medizinstudium   durch   die   Verpflichtung   als   Militärarzt.   Im Jahr   1889   wurde   er   Assistent   von   Robert   Koch   in   Berlin.   In Zusammenarbeit     mit     dem     japanischen     Bakteriologen Kitasato   entdeckte   er   die Antikörper   im   Blut   von   Menschen, die   gerade   eine   Infektion   erfolgreich   überstanden   hatten und   die   so   vor   einer   erneuten   Erkrankung   geschützt   waren. In    aufwendigen    Versuchen    bewies    Behring,    dass    dieser Schutz   per   Impfung   übertragbar   war.   Behring   schaffte   so die     Voraussetzungen     für     die     Bekämpfung     schwerer Infektionskrankheiten,    insbesondere    der    Diphtherie    und Tetanus. 1895   übernahm   Behring   eine   Professur   in   Marburg.   Hier entwickelte   er   zusammen   mit   Paul   Ehrlich   ein   Verfahren zur   industriellen   Herstellung   von   Impfstoffen.   Für   seine medizinischen    Verdienste    erhielt    Behring    zahlreiche Auszeichnungen    und    wurde    sogar    in    den    Adelstand erhoben.   Behring   war   1901   der   erste   Nobelpreisträger für   Medizin.   Nur   3   Jahre   später   (1904)   gründete   er   in Marburg   die   bekannten   Behringwerke.   Auch   seine   letzte Ruhestätte   fand   Behring   in   Marburg.   Er   starb   1917   im Alter   von   63   Jahren   und   seine   letzte   Ruhestätte   befindet sich in einem Mausoleum im Marburger Ortsteil Marbach.