Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Benn, Gottfried
Arzt und Lyriker Geboren am: 02.05.1886 in Mansfeld Gestorben am: 07.07.1956 in Berlin Gottfried    Benn    wurde    1886    in    Mansfeld    (Brandenburg)    geboren.    Im    Jahr    1903    begann    er    sein    Theologie-    und Philosophiestudium   in   Marburg.    1911   wird   er   Unterarzt   in   einem   Prenzlauer   Infanterieregiment,   das   er   1912   aus gesundheitlichen Gründen wieder verlässt.. 1913   erscheint   seine   Gedichtsammlung   "Söhne".   Im   Ersten   Weltkrieg   wird   Benn   Oberarzt   im   besetzten   Brüssel. Aus   dieser Zeit   stammen   auch   seine   "Rönne-Novellen".   1917   lässt   sich   Benn   als   Venerologe   und   Dermatologe   in   der   Hauptstadt   Berlin nieder.   Hier   entsteht   die   Gedichtsammlung   "Fleisch"   und   die   Prosaria   "Gehirne".   1927   veröffentlicht   Benn   die   Bücher "Gesammelte Gedichte" und "Gesammelte Prosa". 1932 wird Benn in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. Im   Jahr   1938   erhält   Benn   vom   NS-Regime   Schreibverbot   und   wird   aus   der   Reichsschrifttumskammer   ausgeschlossen.   In diesem   Jahr   heiratet   Benn   seine   Frau   Herta   von   Wedemeyer,   die   sich   1945   das   Leben   nimmt.   In   der   Schweiz   erscheint 1948   die   große   Lyriksammlung   "Statische   Gedichte",   die   Benn   s   späteren   Ruhm   begründet.   Weitere   Werke   folgten   in   den folgenden Jahren. 1951 erhält Gottfried Benn den Georg-Büchner-Preis. Am 07.07.1956 stirbt Benn in Berlin an einem Krebsleiden.
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Benn, Gottfried
Arzt und Lyriker Geboren am: 02.05.1886 in Mansfeld Gestorben am: 07.07.1956 in Berlin Gottfried    Benn    wurde    1886    in    Mansfeld    (Brandenburg) geboren.   Im   Jahr   1903   begann   er   sein   Theologie-   und Philosophiestudium   in   Marburg.    1911   wird   er   Unterarzt   in einem    Prenzlauer    Infanterieregiment,    das    er    1912    aus gesundheitlichen Gründen wieder verlässt.. 1913   erscheint   seine   Gedichtsammlung   "Söhne".   Im   Ersten Weltkrieg   wird   Benn   Oberarzt   im   besetzten   Brüssel.   Aus dieser    Zeit    stammen    auch    seine    "Rönne-Novellen".    1917 lässt    sich    Benn    als    Venerologe    und    Dermatologe    in    der Hauptstadt        Berlin        nieder.        Hier        entsteht        die Gedichtsammlung   "Fleisch"   und   die   Prosaria   "Gehirne".   1927 veröffentlicht   Benn   die   Bücher   "Gesammelte   Gedichte"   und "Gesammelte    Prosa".    1932    wird    Benn    in    die    Preußische Akademie der Künste aufgenommen. Im   Jahr   1938   erhält   Benn   vom   NS-Regime   Schreibverbot   und wird   aus   der   Reichsschrifttumskammer   ausgeschlossen.   In diesem     Jahr     heiratet     Benn     seine     Frau     Herta     von Wedemeyer,   die   sich   1945   das   Leben   nimmt.   In   der   Schweiz erscheint     1948     die     große     Lyriksammlung     "Statische Gedichte",   die   Benn   s   späteren   Ruhm   begründet.   Weitere Werke folgten in den folgenden Jahren. 1951 erhält Gottfried Benn den Georg-Büchner-Preis. Am 07.07.1956 stirbt Benn in Berlin an einem Krebsleiden.