Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg, blüh in Ewigkeit (Lied von Paul Warncke, 1927)
1. Durchs Gefilde will ich wieder Holder Jugendträume gehn, Von dem alten Schlosse nieder Auf die roten Dächer sehn. Du von Freiheitshauch umwehte, Du im Kranz von wald'gen Höh'n, Kleinod du der deutschen Städte, Marburg, oh wie bist du schön! 2.  Wie die Gassen sich verwirren Auf und ab tief unter mir! Rüst'gen Fleißes ruhlos Schwirren Pulst durch alle Adern dir. Schimmernd in der Tiefe windet Wie ein Band von lichtem Stahl, Bis sie fern im Grün entschwindet, Sich die Lahn durchs weite Tal.   3.  Himmelsruh mit Glockenmunde Kündet Sankt Elisabeth; In des Tages Scheidestunde Glüht des Berges Majestät, Bis der Mond sein Licht versonnen Über Markt und Gassen legt, Wo am Rathaus überm Bronnen Sankt Georg den Drachen schlägt.
4.  Gläserhall und Schlägerklingen Und die Welt voll Blühtenduft; Junger Kehlen frisches Singen Jubelt durch die laue Luft. Auf dem Fluß im schlanken Nachen, Wie so selig es sich wacht! Und ein helles Mädchenlachen Leuchtet durch die Rosennacht.   5.  Wie sich täglich hier aufs neue Jeder junge Muskeln strafft: Vaterland, dir gilt die Treue, Dir die Liebe, dir die Kraft! Reiner Born der Weisheitslehre, Stadt der Jugendherrlichkeit, Stadt der Freiheit, Stadt der Ehre, Marburg, blüh in Ewigkeit.
Marburg in Hessen
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Marburg, blüh in Ewigkeit (Lied von Paul Warncke, 1927)
1. Durchs Gefilde will ich wieder Holder Jugendträume gehn, Von dem alten Schlosse nieder Auf die roten Dächer sehn. Du von Freiheitshauch umwehte, Du im Kranz von wald'gen Höh'n, Kleinod du der deutschen Städte, Marburg, oh wie bist du schön! 2.  Wie die Gassen sich verwirren Auf und ab tief unter mir! Rüst'gen Fleißes ruhlos Schwirren Pulst durch alle Adern dir. Schimmernd in der Tiefe windet Wie ein Band von lichtem Stahl, Bis sie fern im Grün entschwindet, Sich die Lahn durchs weite Tal.   3.  Himmelsruh mit Glockenmunde Kündet Sankt Elisabeth; In des Tages Scheidestunde Glüht des Berges Majestät, Bis der Mond sein Licht versonnen Über Markt und Gassen legt, Wo am Rathaus überm Bronnen Sankt Georg den Drachen schlägt.
4.  Gläserhall und Schlägerklingen Und die Welt voll Blühtenduft; Junger Kehlen frisches Singen Jubelt durch die laue Luft. Auf dem Fluß im schlanken Nachen, Wie so selig es sich wacht! Und ein helles Mädchenlachen Leuchtet durch die Rosennacht.   5.  Wie sich täglich hier aufs neue Jeder junge Muskeln strafft: Vaterland, dir gilt die Treue, Dir die Liebe, dir die Kraft! Reiner Born der Weisheitslehre, Stadt der Jugendherrlichkeit, Stadt der Freiheit, Stadt der Ehre, Marburg, blüh in Ewigkeit.
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