Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Marstall

Auf    der    Nordseite    des    Schlosshofes    finden    wir    den    Marstall    und    das    daran angrenzende Zeughaus. Der   viergeschossige   Bau   des   Marstalls   ist   das   herausragende   Gebäude   der   Vorburg. Am auffallendsten   ist   das   reich   verzierte   Renaissanceportal,   das   die   alte   Jahreszahl   1573 trägt,   das   aber   erst   1898   von   einem   ehemaligen   Adelssitz   am   Marburger   Steinweg   Nr. 4 nach hier versetzt wurde. Die   Wetterfahne   auf   dem   Zwerchgiebel   zeigt   die   Jahreszahl   1782   und   stellt   einen Wolfskopf   mit   herausgestreckter   Zunge   dar.   Der   westliche   Giebel   wurde   verändert, dort    schloss    sich    ursprünglich    der    kleine    Marstall    an,    der    aber    schon    im    17. Jahrhundert    abgerissen    wurde.    Vermutlich    während    des    Dreißigjährigen    Krieges wurden   die   oberen   in   Fachwerk   gehaltenen   Geschosse   beschädigt   und   später   mit einer   Sandsteinfassade   erneuert.   Die   rechte   Giebelseite   des   Marstalls   ist   noch   im Fachwerk der früheren Zeit erhalten. Rechts    neben    dem    Marstall    liegt    das    alte    Zeughaus    und    ein    Zwischentor    zur Nordterrasse.   Der   Marstall   und   das   Zeughaus   bilden   eine   eigene   zusammenhängende Einheit (Baugruppe) des Marburger Schlosses.
Marstall und Zeughaus mit Tor zur Nordterrasse. Renaissanceportal am Marstall des Marburger Landgrafenschlosses. Zeughaus neben dem Marstall. Durchgang zur Nordterrasse des Landgrafenschlosses. < zurück weiter > weiter >
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Marstall

Auf   der   Nordseite   des   Schlosshofes   finden   wir   den   Marstall und das daran angrenzende Zeughaus. Der   viergeschossige   Bau   des   Marstalls   ist   das   herausragende Gebäude    der    Vorburg.    Am    auffallendsten    ist    das    reich verzierte   Renaissanceportal,   das   die   alte   Jahreszahl   1573 trägt,   das   aber   erst   1898   von   einem   ehemaligen   Adelssitz am Marburger Steinweg Nr. 4 nach hier versetzt wurde. Die   Wetterfahne   auf   dem   Zwerchgiebel   zeigt   die   Jahreszahl 1782    und    stellt    einen    Wolfskopf    mit    herausgestreckter Zunge    dar.    Der    westliche    Giebel    wurde    verändert,    dort schloss   sich   ursprünglich   der   kleine   Marstall   an,   der   aber schon    im    17.    Jahrhundert    abgerissen    wurde.    Vermutlich während   des   Dreißigjährigen   Krieges   wurden   die   oberen   in Fachwerk   gehaltenen   Geschosse   beschädigt   und   später   mit einer   Sandsteinfassade   erneuert.   Die   rechte   Giebelseite   des Marstalls ist noch im Fachwerk der früheren Zeit erhalten. Rechts   neben   dem   Marstall   liegt   das   alte   Zeughaus   und   ein Zwischentor     zur     Nordterrasse.     Der     Marstall     und     das Zeughaus   bilden   eine   eigene   zusammenhängende   Einheit (Baugruppe) des Marburger Schlosses.
Marstall und Zeughaus mit Tor zur Nordterrasse. < zurück < zurück weiter > weiter >