Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Rathaus Marburg

Das   dreigeschossige   Marburger   Rathaus   wurde   in   den   Jahren   1512 bis     1513     von     dem     Wetzlarer     Baumeister     Klaus     Steinmetz errichtet.     Als     besonders     interessant     gilt     die     dem     Markt (Marktplatz)   zugewandte   Vorderseite   des   Rathauses.   Auf   dieser Vorderseite   finden   wir   einen   sechseckigen   Treppenturm   der   das Gebäude   mittig   teilt.   Über   dem   Turmeingang   befindet   sich   in einer    kleinen    Nische    eine    reich    verzierte    Figur    der    heiligen Elisabeth. Auf    dem    Turm    können    wir    einen    nachträglich    aufgesetzten Dachgiebel   (1581/1582)   erkennen.   Dieser   Giebel   ist   eine   Arbeit des bekannten Baumeisters Ebert Baldewein. Die   Rathausuhr,   die   sich   in   der   Mitte   des   Dachgiebels   befindet,   zeigt   ein   doppeltes Zifferblatt.   Über   der   Uhr   ist   ein   kleines   Fenster,   darüber   dreht   sich   langsam   die Abbildung   einer   Weltkugel.   Auf   dem   Dachgiebel   steht   ein   Hahn,   der   stündlich   seine Flügel   anhebt.   Auf   der   linken   Seite   der   Uhr   sehen   wir   einen   Trompeter,   der   in   sein Instrument    bläst    und    auf    der    rechten    Seite    steht    der    Tod,    der    ein    Stundenglas umdreht. Unterhalb   der   großen   Rathausuhr   finden   wir   die   Figur   der   Göttin Justitia.     Die     unverbundenen     Augen     Justitias     sollen     hier höchstwahrscheinlich   die   Gerechtigkeit   des   Marburger   Magistrats symbolisieren. Im   Innern   des   Rathauses   ist   vor   allem   der   große   Ratssaal   im ersten   Obergeschoss   erwähnenswert.   Die   in   früheren   Zeiten   im Unter-   und   Erdgeschoss   existierenden   Verkaufshallen   sind   heute nicht mehr vorhanden.
Rathaus Marburg, April 2013. Rathaus Marburg Rathaus Marburg, Aufnahme aus ca. 2001. Rathaus Marburg, Aufnahme aus ca. 2001. Rathaus Marburg, Aufnahme vom Sept. 2014. Rathaus Marburg, Aufnahme vom Sept. 2014. < zurück < zurück weiter > weiter >
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Rathaus Marburg

Das    dreigeschossige    Marburger    Rathaus    wurde    in    den Jahren   1512   bis   1513   von   dem   Wetzlarer   Baumeister   Klaus Steinmetz   errichtet. Als   besonders   interessant   gilt   die   dem Markt   (Marktplatz)   zugewandte   Vorderseite   des   Rathauses. Auf    dieser    Vorderseite    finden    wir    einen    sechseckigen Treppenturm    der    das    Gebäude    mittig    teilt.    Über    dem Turmeingang    befindet    sich    in    einer    kleinen    Nische    eine reich verzierte Figur der heiligen Elisabeth. Auf   dem   Turm   können   wir   einen   nachträglich   aufgesetzten Dachgiebel   (1581/1582)   erkennen.   Dieser   Giebel   ist   eine Arbeit des bekannten Baumeisters Ebert Baldewein. Die    Rathausuhr,    die    sich    in    der    Mitte    des    Dachgiebels befindet,   zeigt   ein   doppeltes   Zifferblatt.   Über   der   Uhr   ist ein    kleines    Fenster,    darüber    dreht    sich    langsam    die Abbildung   einer   Weltkugel.   Auf   dem   Dachgiebel   steht   ein Hahn,   der   stündlich   seine   Flügel   anhebt.   Auf   der   linken Seite    der    Uhr    sehen    wir    einen    Trompeter,    der    in    sein Instrument   bläst   und   auf   der   rechten   Seite   steht   der   Tod, der ein Stundenglas umdreht. Unterhalb   der   großen   Rathausuhr   finden   wir   die   Figur   der Göttin   Justitia.   Die   unverbundenen   Augen   Justitias   sollen hier   höchstwahrscheinlich   die   Gerechtigkeit   des   Marburger Magistrats symbolisieren. Im   Innern   des   Rathauses   ist   vor   allem   der   große   Ratssaal   im ersten     Obergeschoss     erwähnenswert.     Die     in     früheren Zeiten      im      Unter-      und      Erdgeschoss      existierenden Verkaufshallen sind heute nicht mehr vorhanden.
Rathaus Marburg, April 2013. < zurück < zurück weiter > weiter >