Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Sankt Jost

Die     alte     Siechenkapelle     Sankt     Jost     liegt     östlich     von Weidenhausen   am   alten   Weidenhäuser   Friedhof.   Zusammen mit   dem   alten   Siechenhaus   diente   die   Kapelle   im   Mittelalter (Spätmittelalter)     als     Zuflucht     für     Pilger,     Kranke     und Aussätzige. Die   Kapelle   wurde   im   vierzehnten   Jahrhundert   erbaut.   Bei wissenschaftlichen   Untersuchungen   wurde   festgestellt,   dass die   Dachbalken   für   das   Dachgestühl   des   Kapellenchores   um ca.   1310   angefertigt   wurden.   Eine   Erweiterung   der   Kapelle wird   auf   die   Jahre   um   1382/83   datiert.   Besonders   hervorzuheben   ist   die   grün   bemalte Empore aus dem Jahr 1603. Durch    den   Ausbau    der    Bundesstraße    3    (B3)    zur    Stadtautobahn    wurde    die    kleine Kapelle   Ende   der   60er   Jahre   räumlich   von   Weidenhausen   abgetrennt   und   ist   heute über   den   Erlenring,      die   Kurt-Schumacher-Brücke   und   die   kleine   Straße   “Bei   St.   Jost” erreichbar. Die   Kapelle   St.   Jost   wird   auch   heute   noch   für   Andachten,   Hochzeiten   und   Taufen genutzt und gehört zum Gemeindebezirk Ost der Marburger Universitätskirche.
Sankt Jost, September 2014. Sankt Jost, September 2014. Sankt Jost, September 2014. < zurück < zurück weiter > weiter >
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Sankt Jost

Die    alte    Siechenkapelle    Sankt    Jost    liegt    östlich    von Weidenhausen   am   alten   Weidenhäuser   Friedhof.   Zusammen mit     dem     alten     Siechenhaus     diente     die     Kapelle     im Mittelalter   (Spätmittelalter)   als   Zuflucht   für   Pilger,   Kranke und Aussätzige. Die   Kapelle   wurde   im   vierzehnten   Jahrhundert   erbaut.   Bei wissenschaftlichen   Untersuchungen   wurde   festgestellt,   dass die   Dachbalken   für   das   Dachgestühl   des   Kapellenchores   um ca.   1310   angefertigt   wurden.   Eine   Erweiterung   der   Kapelle wird     auf     die     Jahre     um     1382/83     datiert.     Besonders hervorzuheben   ist   die   grün   bemalte   Empore   aus   dem   Jahr 1603. Durch     den     Ausbau     der     Bundesstraße     3     (B3)     zur Stadtautobahn    wurde    die    kleine    Kapelle    Ende    der    60er Jahre   räumlich   von   Weidenhausen   abgetrennt   und   ist   heute über   den   Erlenring,      die   Kurt-Schumacher-Brücke   und   die kleine Straße “Bei St. Jost” erreichbar. Die   Kapelle   St.   Jost   wird   auch   heute   noch   für   Andachten, Hochzeiten      und      Taufen      genutzt      und      gehört      zum Gemeindebezirk Ost der Marburger Universitätskirche.
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