Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Bredt, Johann Viktor
Politiker und Reichsjustizminister (1930-1931) Geboren am: 02.03.1879 in Barmen Gestorben am: 01.12.1949 in Marburg Johann   Viktor   Bredt   wurde   1879   in   Barmen   als   Sohn   eines   Fabrikanten   geboren.   Er   studierte   in   den   Städten   Göttingen, Tübingen   und   Bonn   die   Fächer   Nationalökonomie   und   Rechtswissenschaften.   Er   habilitierte   in   Heidelberg   und   lehrte danach von 1909 bis zu seinem Tode 1949 in Marburg. Viktor   Bredt   wurde   vor   allem   durch   seine   politischen Aktivitäten   bekannt.   Er   war   von   1911-1918   Mitglied   des   Preußischen Abgeordnetenhauses.   Im   Jahr   1921   gründete   er   die   "Wirtschaftspartei   des   Deutschen   Mittelstandes",   der   er   auch   als geistiger   Führer   vor   stand.   Von   1921-1924   war   Bredt   Mitglied   des   Preußischen   Landtages   und   von   1924   bis   1932   Mitglied des Reichstages. In den Jahren 1930 bis 1931 gehörte er dem ersten Kabinett Brünning als Reichsjustizminister an. Seine   umfangreichen   Arbeiten   auf   dem   Gebiet   des   Kirchenrechts   wurden   1925   von   der   Theologischen   Fakultät   der Universität   Bonn   mit   der   Würde   eines   "Dr.   theol.   h.c."   belohnt.   Als   Abgeordneter   der   Stadt   Marburg   war   Bredt   in   den Jahren von 1910 bis 1921 tätig.
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Bredt, Johann Viktor
Politiker und Reichsjustizminister (1930-1931) Geboren am: 02.03.1879 in Barmen Gestorben am: 01.12.1949 in Marburg Johann   Viktor   Bredt   wurde   1879   in   Barmen   als   Sohn   eines Fabrikanten     geboren.     Er     studierte     in     den     Städten Göttingen,        Tübingen        und        Bonn        die        Fächer Nationalökonomie        und        Rechtswissenschaften.        Er habilitierte   in   Heidelberg   und   lehrte   danach   von   1909   bis zu seinem Tode 1949 in Marburg. Viktor    Bredt    wurde    vor    allem    durch    seine    politischen Aktivitäten    bekannt.    Er    war    von    1911-1918    Mitglied    des Preußischen Abgeordnetenhauses.   Im   Jahr   1921   gründete   er die   "Wirtschaftspartei   des   Deutschen   Mittelstandes",   der   er auch    als    geistiger    Führer    vor    stand.    Von    1921-1924    war Bredt   Mitglied   des   Preußischen   Landtages   und   von   1924   bis 1932   Mitglied   des   Reichstages.   In   den   Jahren   1930   bis   1931 gehörte      er      dem      ersten      Kabinett      Brünning      als Reichsjustizminister an. Seine     umfangreichen     Arbeiten     auf     dem     Gebiet     des Kirchenrechts   wurden   1925   von   der   Theologischen   Fakultät der   Universität   Bonn   mit   der   Würde   eines   "Dr.   theol.   h.c." belohnt.   Als Abgeordneter   der   Stadt   Marburg   war   Bredt   in den Jahren von 1910 bis 1921 tätig.