Spiegelslustturm (Kaiser-Wilhelm-Turm) - Marburg

Marburger Landgrafenschloss
Pilgrimstein, Marburg
Marburg
in
Hessen
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Spiegelslustturm (Kaiser-Wilhelm-Turm)

Sehenswertes > Aussichtspunkte
Der Spiegelslust- oder auch Kaiser-Wilhelm-Turm wurde auf dem höchsten Punkt der Marburger Lahnberge erbaut.

Mit 380 Meter über dem Meeresspiegel, plus 36 Meter Eigenhöhe, liegt er fast 100 Meter höher als das Marburger Landgrafenschloss.

Von der Aussichtsplattform des Turmes haben Besucher einen phantastischen Ausblick auf die Stadt Marburg und das weite Lahntal.

Der erste Aussichtsturm wurde bereits im Jahr 1863 geplant, stürzte aber nach einem starken Sturm, noch während seines Baues (1875), um. Nach einem zweiten Anlauf konnte der Turm dann endlich im Jahr 1890 eingeweiht werden.

Eigentlich zu Ehren des großen deutschen Kaisers (Wilhelm I.) erbaut, wurde der Turm im Volksmund bald der Spiegelslustturm genannt. Der Name "Spiegelslust" geht auf Freiherr Walter von Spiegel zu Desenberg zurück. Dieser hatte an der Marburger Universität das Fach Theologie studiert. Freiherr von Spiegel entdeckte auf den Lahnbergen diesen Aussichtsplatz und errichtete in seiner Nähe einen kleinen Musiktempel. Später wurde dieser Musiktempel der Stadt Marburg zum Geschenk gemacht. Heute steht an der Stelle des Musiktempels eine Gaststätte. Ausflügler zum Turm können hier Rasten und sich für Ihren weiteren Weg stärken. Auch im bzw. am Turm selber kann sich der Besucher drinnen oder draußen niederlassen und sich mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen versorgen.

Seit dem Jahr 2006 befindet sich in 30 Meter Höhe ein Lichtkunstwerk in Form eines Herzens am Turm. Interessierte können abends oder nachts per kostenpflichtigen Anruf das Herz für ihre Liebste oder Liebsten leuchten lassen. Leider klappte das mit dem Anruf in den letzten Jahren nicht immer reibungslos und das Herz blieb oft dunkel.

Der Aussichtsturm und die Spiegelslustgaststätte sind bequem mit dem Auto oder auch zu Fuß durch den Stadtwald zu erreichen.
Copyright © 2017 Wolfgang Krebs.
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