Philipp I, der Großmütige - Marburg

Marburg
in
Hessen
Marburger Landgrafenschloss
Pilgrimstein, Marburg
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Philipp I, der Großmütige

Historisches > Bekannte Marburger
Hessischer Landgraf, Gründer der Philipps-Universität Marburg

Geboren am:
13.11.1504 in Marburg

Gestorben am:
31.03.1567 in Kassel


Der hessische Landgraf Philipp I. wurde 1504 in Marburg geboren. Bereits 1518 wurde Philipp vom deutschen Kaiser für mündig erklärt. Mit 17 saß Philipp beim Reichstag zu Worms (1521), dem deutschen Kaiser Karl V. als hessischer Landesherr gegenüber.

In den Jahren von 1522 bis 1523 beteiligte sich Philipp an der Niederwerfung des Franz von Sikkingens und der Niederschlagung der damals in Hessen und Thüringen stattfindenden Bauernaufstände.

1524 wurde er ein Anhänger Martin Luthers und führte 1526 die Reformation in Hessen durch. Ein Jahr später (1527) gründete er in Marburg die erste protestantische Universität. Mit anderen Fürsten gründete er 1531 den Schmalkaldischen Bund. Nach der Niederlage des Bundes wurde Philipp verhaftet und erst 1551 als gebrochener Mann wieder freigelassen.

Nach seiner Freilassung widmete sich Ludwig der Verwaltung seines Landes und hatte großen Anteil an der Bildung einer Union der protestantischen Parteien. 1562 setzte er seine vier Söhne als Erben ein. Nach seinem Tod (1567) wurde Hessen in Hessen - Marburg, Hessen - Rheinfels, Hessen - Kassel und der Linie Hessen - Darmstadt aufgeteilt. Die ersten beiden Linien starben aber schon bald aus. Trotzdem bewirkte diese Teilung über Jahrhunderte hinweg eine nachhaltige Schwächung Hessens.

Copyright © 2017 Wolfgang Krebs.
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